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Der Spargel-Knigge
Alles ist erlaubt
Viele Jahre lang galt es einzig und allein als schicklich, den Spargel – unzerkleinert natürlich – mit den Fingern zum Mund zu führen. Den Spargelfreunden wurden Fingerschälchen und Zitronenscheiben zum feinen Gemüse gereicht, um sich die Hände während des Essens säubern zu können. Der Grund für diese altertümlich anmutende Essweise lag in der Tatsache, dass die Messer früher nicht rostfrei waren. Und wurde mit einem Messer zu häufig Spargel geschnitten, begann es eben zu rosten. Da die Hausfrauen in Zeiten von Chromagan und anderen rostfreien Metallen nicht mehr um ihr Besteck fürchten müssen, darf Spargel nach Lust und Laune mit dem Messer zerkleinert und mit der Gabel zum Mund geführt werden. Möchte man – was durchaus noch erlaubt ist – den Spargel aber nach alter Sitte mit den Fingern genießen, sollte man darauf achten, dass die bereits erwähnten Fingerschälchen auf dem Tisch bereit stehen.

Welcher Wein darf’s denn sein?
Wichtig ist – wie bei jedem Gericht –, dass der ausgewählte Wein das Aroma des zarten Edelgemüses unterstützt, aber nicht überdeckt. Am besten passt daher zum weißen Spargel ein halbtrockener, fruchtiger Weißwein, etwa ein Rivaner oder Riesling. Grüner Spargel verträgt einen kräftigeren Tropfen, der das leicht nussige Aroma der Stangen unterstützt. Sommeliers empfehlen einen Sauvignon blanc oder einen kräftigen Weißburgunder, etwa aus Baden oder der Pfalz. Aber auch hier gilt: Erlaubt ist, was schmeckt. Warum also nicht einmal ein frisches Bier zur Abrundung des kulinarischen Glücks servieren?
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