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Spargel Feines Gemüse mit Köpfchen |
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Vielseitig und einfach köstlich Vielseitig ist die Königin unter den Gemüsen. Gekocht, gedünstet, ja sogar gebraten und gegrillt ist Spargel ein echter Gaumenschmeichler. Selbst roh können die schlanken Stangen verzehrt werden, sie enthalten deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe als gekochter Spargel; doch erst beim Kochen entwickelt die Asparaginsäure den typischen Spargelgeschmack. Spargel ist ein besonders kalorienarmes, mildes Gemüse, das problemlos auch etwas gehaltvollere Begleiter verträgt. Harmonisch fügt es sich in die unterschiedlichsten Rezepte ein - ob zu zartem Geflügel, aromatischem Fisch oder einem kräftigen Bauernschinken. Mindestens ebenso gern steht das zarte Gemüse selbst im Mittelpunkt: als Tarte zum Beispiel oder besonders edel als Spargel-Flan. Doch der Klassiker zum frischen deutschen Spargel ist und bleibt eine cremige Sauce Hollandaise natürlich von Knorr.
Spargel tricolore Weißer Spargel ist der Klassiker unter den Gaumenschmeichlern. Der besonders milde Bleichspargel wächst geschützt unter aufgehäuften Erdwällen, in Fachkreisen Bifänge genannt, heran und bleibt daher ohne Einfluss von Sonnenlicht weiß. Diese aufwändige Methode des Spargelanbaus wird erst seit rund 250 Jahren praktiziert, zuvor kannte man nur den weit weniger anspruchsvollen grünen Spargel. Weißer Spargel wird gestochen, bevor die zarten Köpfe die Erdoberfläche durchbrechen.
Sobald er die Erdoberfläche durchstoßen hat, beginnt der Spargel sich zu verfärben. Der Farbstoff Anthocyan sorgt für ein pastelliges bis kräftiges Violett. Geschmacklich ist der violette Spargel etwas würziger als sein weißes Gegenstück. Die violette Variante des Spargels war früher hauptsächlich in Frankreich verbreitet, hat sich aber inzwischen auch in Deutschland etabliert.
Nur rund fünf Prozent des Spargels werden in Deutschland grün geerntet. Dabei ist der grüne Wildspargel der Urvater dieses leckeren Frühlingsgemüses auch wenn beim heutigen Kulturspargel kaum noch etwas an das schmächtige grüne Hälmchen erinnert, das schon die alten Römer so schätzten. Beim grünen Spargel entfällt das Aufhäufeln der Erdwälle; er darf und soll die Oberfläche durchstoßen. Grüner Spargel ist deutlich intensiver im Geschmack, hat ein leicht nussiges Aroma und ist vitaminreicher als die weißen und violetten Varianten.
Leichter Leckerbissen Kalorisch ist Spargel ein absolutes Leichtgewicht: 100 Gramm enthalten nur 17 Kalorien. Zudem glänzt das leckere Frühlingsgemüse mit seinen inneren Werten: Es enthält viele Ballaststoffe, ist reich an Mineralstoffen wie Phosphor, Kalium, Kalzium, Natrium und Eisen. Spargel regt somit den Stoffwechsel an und schwemmt dabei Gift- und Schlackenstoffe aus dem Körper. Und auch mit Vitaminen geizen die ranken Stangen nicht. So deckt etwa ein Pfund Spargel den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.
Spargeln nach Zahlen Die Anbaufläche in Deutschland für Spargel beträgt aktuell über 14.000 Hektar. Die größten Anbaugebiete liegen in Niedersachsen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen sowie Brandenburg und Baden-Württemberg. Jährlich werden in Deutschland rund 70.000 Tonnen Spargel erzeugt. Jeder Bundesbürger verzehrt laut Statistik jährlich 1,3 Kilogramm Spargel damit sind die deutschen Europameister im Spargelessen.
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