ad publica
Startseite   Sitemap   Suche   Kontakt   Impressum
Pressemappe
Texte Bilder Video Audio Dokumente
Ressorts
Internet & Telekommunikation
Food
Lifestyle/Medizin
Consumer Electronics/Computer
Tourismus
Medien
Agentur
ad publica
Case Studies
Erfolgsabhängige Honorierung
Management
Kunden
Jobs
Termine
Typologie der Würste
Pünktlich zum Start der Grillsaison erobert die Wurst den Spitzenplatz auf dem Speisezettel der Deutschen. Denn was ist leckerer als eine knackige Wurst frisch vom Rost? Besonders beliebt ist die Bratwurst, deren Bezeichnung sich übrigens nicht vom Wort 'Braten' ableitet. Vielmehr ist die Füllung der Wurst der Namensgeber: das sogenannte 'Brät' (von althochdeutsch brato für 'schieres Fleisch', 'Weichteile'). Es besteht aus gehacktem Fleisch, angereichert mit Gewürzen und weiteren Rohstoffen. In Deutschland ist jede Region stolz auf ihre eigene, ganz spezielle Bratwurst.

Die Thüringer Rostbratwurst, von den Einheimischen liebevoll „Roster“ genannt, hat sich weit über den Freistaat hinaus eine Fangemeinde geschaffen. Das Rezept halten die Thüringer Fleischer geheim: fest steht, dass die „Roster“ Schweinefleisch, Majoran, manchmal auch Kümmel und eine Knoblauchnuance enthält.
Sie ist mindestens 15 bis 20 Zentimeter lang und wird über Holzkohle gebraten. Die Roster wurde 1404 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Thüringer-Fans befinden sich in guter Gesellschaft: schon Martin Luther und Johann Wolfgang von Goethe genossen diese Wurstspezialität.1
Fritz Staib’s Grillmeister-Tipp: Schmeckt hervorragend mit einer hellen Sauce, z.B. der fruchtig-milden Grillsauce „BBQ Beauty“ von Knorr.

Die Fränkische Bratwurst ist ein Sammelbegriff für relativ dicke Schweinswürste mittlerer Länge. Sie ist zehn bis zwanzig Zentimeter lang. Das verwendete Fleisch ist relativ grob. Sie wird in der Pfanne oder auf dem Grill zubereitet. Sauerkraut und Kartoffelsalat sind beliebte Beilagen.
Fritz Staib’s Grillmeister-Tipp: Manche mögen’s scharf. Deshalb empfehle ich zur Fränkischen die neue Grillsauce „BBQ Beast“ von Knorr. Denn die hat es in sich.

Die Nürnberger (Rost-)Bratwurst ist mit 7 bis 9 Zentimetern Länge eher klein. Mit rund einem Zentimeter Durchmesser ist sie außerdem sehr dünn. Der geringe Durchmesser hat der Überlieferung nach praktische Gründe: Die Insassen des Nürnberger Lochgefängnisses wurden angeblich durchs Schlüsselloch von ihren Angehörigen mit Wurst versorgt. Eine andere Legende besagt, dass Nürnberger Gastwirte im Mittelalter die kleinen Bratwürste entwickelten. So konnten sie Reisende, die nach der Sperrstunde eintrafen, durch das Schlüsselloch der Wirtshaustür verköstigen. Die Bratwurstproduktion in Nürnberg geht bis ins Jahr 1462 zurück. Die Lage der Stadt an der Kreuzung zweier bedeutender Handelsstraßen brachte es mit sich, dass den Metzgern eine Auswahl von Gewürzen aus aller Welt zur Verfügung stand.2

Die typische Gewürzmischung und grob entfettetes Schweinefleisch werden auch heute noch im Schafsaitling zur Nürnberger (Rost-)Bratwurst verarbeitet. Traditionell werden sechs oder zehn solcher Bratwürste mit fränkischem Meerrettich, in Nürnberg Kren genannt, auf einem Zinnteller serviert. Der Überlieferung zufolge grillt man die Nürnberger über einem Feuer aus Buchenholz.
Fritz Staibs Grillmeister-Tipp: Dazu passt eine helle Grillsauce, z.B. die KNORR Schlemmersauce „Knoblauch“ - übrigens die meistverkaufte Grillsauce Deutschlands.3

Die Coburger Bratwurst besteht aus fettreichem Schweinefleisch und mindestens
15 Prozent Rindfleisch und ist circa 25 Zentimeter lang. Unverwechselbar ist ihr Darm, der so genannte „Schleiߔ oder „Bändel". Da er seine ursprüngliche Fettschicht noch besitzt, lässt sich die Wurst überm offenen Feuer braten, ohne auszutrocknen. Traditionell werden Kiefernzapfen auf die Kohle gelegt.
Der Heilige Mauritius, der seit 250 Jahren auf dem Rathausdach steht, ist eigentlich Schutzpatron von Coburg. Doch für die Einheimischen ist er weniger Heiliger als lustiges „Bratwurstmännle". Die Schriftrolle in seiner Rechten wird als „Wurstmaߔ angesehen, damit die Coburger Bratwürste nicht zu klein ausfallen.
Fritz Staibs Grillmeister-Tipp: Die KNORR Schlemmersauce „Chili“ verleiht der Coburger den richtigen Pfiff.

Von der Sulzfelder Meterbratwurst bestellt man, wie der Name schon sagt, einen halben Meter oder für den sehr großen Appetit einen Meter, meist mit Sauerkraut. Die Legende besagt, dass einst ein Fremder in einem Sulzfelder Gasthof Fränkische Bratwürste mit Kraut bestellt hatte. Als die Wirtin ihn fragte, ob es ihm geschmeckt habe, rief der Gast: "Ich könnte noch einen ganzen Meter davon essen". Daraufhin ging die Wirtin in die Küche und stellte einen Meter Bratwurst extra für diesen Gast her. Bald wurde Sulzfeld für seine Meterbratwurst berühmt.
Fritz Staibs Grillmeister-Tipp: Jeder Zentimeter wird ein Gaumenschmaus mit der KNORR Schlemmersauce „Honig-Senf-Dill“.

Der Brötzinger Schlawiner ist eine Eigenkomposition von Fritz Staib, dem Metzgermeister aus Pforzheim, der es zum vierfachen Deutschen Meister im Grillen brachte. Die Bratwurst aus magerem, groben Kalb- und Schweinefleisch, die 3 Zentimeter dick und ca. 18 Zentimeter lang ist, eignet sich hervorragend zum Grillen. Der Clou: würziges Curry und exotisches Kurkuma sowie frische Äpfel und Schnittlauch lassen die Wurst auf dem Grill perfekt bräunen. Dabei bleibt sie schön saftig. Namensgeber der Wurst sind übrigens ein Stadtteil von Pforzheim und die dort ansässigen Lausbuben, auch Schlawiner genannt.
Fritz Staibs Grillmeister-Tipp: Der Brötzinger Schlawiner harmoniert perfekt mit dem neuen Traumpaar zum Grillen: den extravaganten Grillsaucen „BBQ Beauty“ und „BBQ Beast“ von Knorr.


1 Amtsblatt der EG: Veröffentlichung des Antrags auf Registrierung gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2081/92 des Rates zum Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel (2002/C 114/07)
2 Amtsblatt der EG: Veröffentlichung des Antrags auf Registrierung gemäß Artikel 6 Absatz 2 der Verordnung (EWG) Nr. 2081/92 zum Schutz von geografischen Angaben und Ursprungsbezeichnungen für Agrarerzeugnisse und Lebensmittel (2002/C 63/07)
3 AC Nielsen, Oktober 2004
 Seitenanfang  Seite drucken  Seite versenden  zurück
Download