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Vom Maisacker zum Steinzeitwald - Historische Zeitspuren in Schleswig-Holstein
Kiel, den 10.11.04; Abwechslungsreich und bemerkenswert ist die Geschichte Schleswig-Holsteins. Steinzeit, mittelalterliche Wohnkultur, Wikinger, Handelswege oder Politik des 19. Jahrhunderts sind flüchtige Momentaufnahmen der historischen Spuren, die so vielfältig sind wie das Land selbst.

Steinzeitpark AOZÄ, das Archäologisch-Ökologische Zentrum in Albersdorf
Willkommen in der Jungsteinzeit Norddeutschlands! Auf einem 40 ha großen Freigelände entsteht die Rekonstruktion einer prähistorischen Kulturlandschaft, die 5000 Jahre zurückliegt. Das ist die Zeit der ersten Ackerbauern und Viehzüchter Norddeutschlands. In einem landschaftsplanerisch gelenkten und mehrere Jahrzehnte dauernden Entwicklungsprozess vom Maisacker zum Steinzeitwald wird der Eindruck einer Landschaft der Jungsteinzeit vermittelt. Mit archaischen Handwerkstechniken und anhand neuer archäologischer Ausgrabungsergebnisse wird ein Steinzeitdorf aufgebaut, in dem Besucher an Aktionstagen unter anderem auf Felsen malen, Leder bearbeiten, Pflanzen sammeln und sich wie ihre Ururur-Großeltern fühlen können.

5-Güter-Tour am Eiderkanal, Bovenau
Fünf Landgüter und zwei Kanäle, den „Alten Eiderkanal“ und Nord-Ostsee-Kanal, besucht der Gast auf einer Kutschtour. Ausgangs- wie Endpunkt ist die Kirchspielgemeinde Bovenau. Besichtigt wird unter anderem die Maria-Magdalenen-Kirche im historischen Ortskern, deren Entwicklung eng an die 5 Güter geknüpft ist. Steinwehr, Dengelsberg, Kluvensiek, Osterrade und Georgenthal heißen sie und beherbergen eine jahrhunderte alte Geschichte, die wiederum eng mit den beiden Kanälen, das heißt mit alten und neuen Handelswegen, verbunden ist. Nicht weit von Rendsburg entfernt steigt der Gast aufs Schiff, um vom Nord-Ostsee-Kanal die beeindruckende Landschaft und ein Stück des Alten Eiderkanals mit der historischen Schleuse und den gusseisernen Portalen zu genießen. Anschaulich informiert werden die Besucher in den Haltepausen und während der Kutschfahrt über die geschichtlichen Hintergründe und über das Leben von gestern und heute.

Museumsberg Flensburg
Imposant zeigen sich die zwei Häuser auf dem Museumsberg der Fördestadt Flensburg: Auf 3000 qm Ausstellungsfläche repräsentieren das Heinrich-Sauermann-Haus und das Hans-Christian-Haus eine Zeitreise im Landesteil Schleswig-Holstein vom 13. bis zum 20. Jahrhundert. Vor gut 100 Jahren begann man mit der Sammlung alter Möbel und dem Aufbau originaler Bauernstuben. Herzstücke des Museumsbergs sind die Jugendstilabteilung mit Werken des in Flensburg geborenen Künstlers Hans Christiansen und die Möbelsammlung von Heinrich Sauermann (1842-1904), einem Flensburger Möbelfabrikanten und Museumsdirektor. Mit 900 Stücken gehört sie zur umfangreichsten ihrer Art in Deutschland. Kunstwerke des Expressionismus namhafter Künstler wie Erich Heckel, Ernst Barlach und Emil Nolde ergänzen die Ausstellungen. Eine Einheit bilden die Museumsgebäude mit dem alten Friedhof und dem Christiansen-Park. Angelegt wurde der "Englische Garten" von dem Flensburger Kaufmann Andreas Christiansen (1786-1831) im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts.

Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh
Die Wirkungen seiner Politik im 19. Jahrhundert reichen bis heute: Otto von Bismarck, der erste deutsche Reichskanzler (1815-1898). Der Sachsenwald, ein Geschenk von Kaiser Wilhelm I. an Bismarck, erlebte Ende des 19. Jahrhunderts viele welt- und zeitgeschichtliche Berühmtheiten und ist heute mit einer Fläche von knapp 70 qkm ein attraktives Ziel für Naturfreunde. Mittelpunkt des Sachsenwaldes ist Friedrichsruh. In dem kleinen Ort findet der Kulturfreund ideales Terrain, Otto von Bismarcks Leben und seiner Zeit nachzugehen und die historischen Zusammenhänge neu zu erfahren. Hier ließ der Reichskanzler 1894 das Waldgasthaus "Frascati" zu einem Schloss ausbauen. Nach den Bombenschäden im Zweiten Weltkrieg wurde es durch einen schlichten Neubau ersetzt, der heute von Bismarcks Nachfahren bewohnt wird. Die Otto-von-Bismarck-Stiftung, im historischen Bahnhof von Friedrichsruh gelegen, bewahrt den Nachlass des Reichskanzlers, das Bismarck-Mausoleum die Sarkophage des „Eisernen Kanzlers“, seiner Gemahlin und deren Nachfahren.

Kunsthalle Museum St. Annen, Lübeck
Der Reiz des Lübecker Museums St. Annen ist der Spannungsbogen zwischen alt und neu: Das Klostergebäude des frühen 16. Jahrhunderts mit der europaweit einzigartigen Sammlung mittelalterlicher Wohnkultur und religiöser Kunst, wie beispielsweise der bedeutendsten Sammlung mittelalterlicher Schnitzaltäre norddeutscher Prägung steht Wand an Wand mit der modernen lichten Kunsthalle St. Annen; hier ist Kunst unserer Gegenwart zu besichtigen. Zusammen mit dem historischen Teil des St. Annen-Museums bilden beide Bauten ein atmosphärisch beeindruckendes Ensemble. In den Nischen der Westfassade des Neubaus grüßen den Besucher "Adam" und "Eva", die 2002 eigens für diesen Ort geschaffen wurden. Durch Wechselausstellungen unterschiedlichster Art erfährt der Spannungsbogen der Museumsgebäude weitere attraktive Facetten.

Dithmarscher Landesmuseum, Meldorf
Im Jahre 1872 als „Museum dithmarsischer Alterthümer“ gegründet, erhielt das Landesmuseum in Meldorf 1896 den heutigen Altbau. Mit Zeugnissen der „Bauernrepublik“, des Deichbaus, der Schifffahrt und des Handels präsentiert das Museum 1200 Jahre Dithmarscher Geschichte und Lebensweise. Wie das Alltagsleben, vom Einkaufen bis zum Arztbesuch, vom Schulalltag bis zum Kino am Sonntag und das Leben vor der Einführung des Supermarkts oder der Eröffnung von Multiplex-Filmtheatern funktionierte, wird durch verschiedene Lebenswelten wie beispielsweise durch einen rekonstruierten Operationssaal veranschaulicht. In den drei miteinander verbundenen Häusern spannt sich der Bogen vom Mittelalter bis zur Neuzeit.

Jüdisches Museum Rendsburg
Das jüdische Gemeindezentrum in Rendsburg wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut. Seine Talmud-Tora-Schule, die Synagoge und die Mikwe (einem rituelles Tauchbad der Juden), sind vollständig erhalten geblieben. Das Jüdische Museum im Zentrum dokumentiert beispiellos die Geschichte der Juden in Schleswig-Holstein und präsentiert Themen ihrer Kultur. Jüdische und nichtjüdische Künstler wie Max Liebermann, Felix Nussbaum, Rudolf Levy und viele andere gedenken und ehren mit wechselnden Ausstellungen der Geschichte der Juden.

Landesmuseen Schloss Gottdorf, Schleswig
Ein komplexes lebendiges Geschichtsbuch des Nordens liegt auf einer Insel in der Schlei, auf Schloss Gottdorf. Das prächtige Bauwerk aus der Zeit der Renaissance und des Barock und sein Fürstengarten mit dem Herkulesteich ist ein vielfältiges Entdeckerland für historische Zeugnisse: Das Schloss - Sitz der Landesmuseen – beherbergt einen bemerkenswerten Reichtum an kulturgeschichtlichen und archäologischen Überlieferungen. Auch Ausstellungen mit aktueller Kunst finden Platz im größten Museumskomplex Norddeutschlands. Unter der Regierung des Gottdorfer Herzogs Friedrich III. (1597 – 1659) wurde das Schloss ein Kulturzentrum von europäischem Rang und ist es bis heute geblieben.

Stadtmuseum Schleswig
Als Spielzeug oder Sammlerobjekt: Seit Beginn dieses Jahrhunderts ist der Teddybär ein treuer Freund des Menschen. Das Stadtmuseum Schleswig beherbergt in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert eine beeindruckende Sammlung historischer Teddybären aus den letzten zwei Jahrzehnten, darunter seltene Stücke renommierter Hersteller wie Steiff, Hermann und Schuco sowie begehrte Einzelobjekte. Aber auch 1200 Jahre bewegte Geschichte, Handel und Wirtschaft, Arbeit und Leben der Menschen findet in dem Adelspalais einen passenden Ort der Darstellung.

Ochsenweg, Schleswig
Die aus Eichenholz und Kupfer gefertigten „gekreuzten Wikingerhörner“ am Ochsenweg sind ein Markenzeichen und weisen auf ein historisches Thema: Zahlreiche Viehtriebe mit Ochsen als Schlachtvieh vom dänischen Viborg bis zum holsteinischen Wedel gaben dem Weg den Namen „Ochsenweg“. Der alte Fernweg wurde in der Zeit um 1070 zum ersten mal schriftlich erwähnt und entpuppt sich als Wirbelsäule der kulturhistorischen Entwicklung der Halbinsel Jütlands. Der „Historische Ochsenweg“ zieht sich durch das gesamte Binnenland Schleswig-Holsteins. Viele Jahrzehnte lang schlugen sich neben den Ochsentreibern auch Pilger, Händler, Soldaten auf diesem Weg mühsam von Jütland im Norden Dänemarks bis zur Elbe durch. Heute sind es Radwanderer, die auf dieser „Ochsentour“ die Schönheit des Landes und seine wechselvolle Geschichte entdecken.

Bei einem Gewinnspiel auf www.sh-tourismus.de/kultur können sich Kulturliebhaber mit etwas Glück „Zu zweit auf die Spuren der Ochsen“ begeben. Die Wikingerhörner zeigen ihnen den Weg, wenn sie radelnd das grüne Binnenland Schleswig-Holsteins erkunden. Zwei Übernachtungen in einer vier Sterne-Ferienwohnung mit Frühstück, Leihfahrräder und ausführliches Karten- und Informationsmaterial liefert den Gewinnern eine unbeschwerte Zeitreise mit Freizeitglück.
Weitere Informationen rund um „Zeitreise in Schleswig-Holstein“ gibt es bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, Walkerdamm 17, 24103 Kiel, Tel. 01805/600 604 (€ 0,12/Min), Fax 01805/600 644 (€ 0,12 /Min).
Weitere Angebote mit allen Informationen rund um den Urlaub in Schleswig-Holstein, kostenlos erhältlich bei der Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, Walkerdamm 17, 24103 Kiel, Tel. 01805/600 604 (Euro 0,12/Min), Fax 01805/600 644 (Euro 0,12 /Min), e-Mail: info@sh-tourismus.de, Internet: www.sh-tourismus.de.

Ansprechpartner für Redaktionen:
Tourismus Agentur Schleswig-Holstein GmbH
Ulrike Pech
Walkerdamm 17 / 24103 Kiel
Tel.: 04381/40960-23 / Fax: 04381/40960-28
mailto: pech@sht.de / www.sh-tourismus.de
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