|
|
 |
 |
Kulturgeschichtliches zu Lauch und Schalotte |
 |
 |
|
Kulturgeschichtliches zu Lauch und Schalotte
Lauch die grüne Lilie Angehöriger einer Gattung der Liliengewächse, zu der z.B. Zwiebel, Knoblauch u. Porree gehören: Allium [Lauch, auch Porree genannt, schmeckt würzig und zwiebelartig. Ob gekocht, blanchiert oder gedünstet, in Saucen, Suppen, Quark oder Eintöpfen, als Warmgemüse oder Salat: Lauch gibt jedem Gericht die spezielle Würze. Durch verschiedene Kulturmaßnahmen gelingt es, diese "grüne Lilie" rund ums Jahr anzubieten. Schon im Altertum wurde der Lauch in seiner Urform als Ackerknoblauch kultiviert. Den Ägyptern galten die Laucharten sogar als heilig und geweiht und wurden daher von Priestern und Frommen nicht berührt. Vermutlich stammt er ursprünglich aus Vorderasien. Heute wird er in ganz Europa, hauptsächlich in Frankreich und Deutschland, angebaut.
Schalotte die Zwiebel von Askalon Lauchart mit kleinen, eiförmigen Brutzwiebeln, die zusammen mit den Röhrenblättern als Gemüse dienen: Allium ascalonicum [Die Schalotte ist die mildeste und feinste Zwiebel. In Frankreich ist sie weit verbreitet, wo es graue, rötliche und bräunliche Sorten gibt. Erhältlich sind sie vor allem im Sommer und im Herbst. Die länglichen Schalotten schmecken etwas kräftiger und werden vor allem für Saucen verwendet. Die Schalotte hat ihren Namen vom Mittelmeerhafen Askalon , von wo aus sie mit den Kreuzfahrern nach Europa kam. Jedoch gilt als ursprüngliches Heimatland der Schalotte Asien. Eine der ältesten Beschreibungen der Zwiebel von Askalon findet sich in den Schriften von Theoprast.
Askalon (für die moderne Stadt meist Ashqelon oder Ashkelon) ist eine Stadt im westlichen Negev im südlichen Teil Israels, nördlich von Ghaza-Stadt an der südöstlichen Mittelmeerküste mit etwa 110.000 Einwohnern.
Theoprast, Aristotelesschüler im 3. Jh. vor Christus und langjähriger Mitarbeiter des großen Philosophen. Zur Veröffentlichung freigegeben unter Copyrightangabe Brunch, Unilever Bestfoods.
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
|
|